PKV & Zusatzversicherung für Schwangere: Leistungen der Tarife

Eine erstklassige medizinische Versorgung ist für Frauen während der Schwangerschaft sehr wichtig. Die PKV und entsprechende Zusatzversicherungen bieten durch Ihr umfangreichen Tarife für Schwangere häufig wesentlich bessere Leistungen, wie die gesetzliche Krankenversicherung. Dennoch sollten vorab einige Punkte beachtet werden.


Jetzt den besten GKV-Zusatz finden
kostenloser und unverbindlicher Vergleich

  • Top-Tarife & Testsieger vergleichen
  • erstklassige Leistungen sichern
  • zu günstigen Beiträgen versichern
  • kostenlos und unverbindlich
  • unabhängig und individuell
  • werbefrei und qualitätsgeprüft

Wichtige Leistungen für Schwangere

Vor allem in der Schwangerschaft wünscht man die bestmögliche medizinische Versorgung. Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung (PKV) oder im Zuge einer Zusatzversicherung werden für schwangere Frauen Leistungen bezahlt, die von einer gesetzlichen Krankenkasse oft nicht in dem Ausmaß übernommen werden.

Überblick der wichtigsten Leistungen der privaten Tarife:

  • Anzahl der Ultraschalluntersuchungen ist höher als in der GKV
  • Durchführung von 3D-Ultraschalluntersuchungen
  • Häufigere Untersuchungstermine während der gesamten Schwangerschaft
  • Kostenübernahme für schwangerschaftsrelevante Arzneimittel wie Folsäure, Magnesium usw.
  • Spezielle Zusatzuntersuchungen auf Erkrankungen des Kindes, die außerhalb des Leistungskataloges der GKV liegen
  • Übernahme der Kosten für die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs
  • Freie Wahl des behandelnden Arztes und des Entbindungskrankenhauses
  • Kostenübernahme bei der Geburt mit Hebamme und freie Hebammenwahl
  • Vom Tarif abhängiger Anspruch auf Ein- oder Zweibettzimmer und Kostenübernahme für den Aufenthalt des Ehemannes

Obwohl die dargestellten Kostenübernahmen immer stark vom Anbieter und vom Tarif abhängig sind, bietet eine PKV oder Zusatzversicherung grundsätzlich bessere Leistungen für Schwangere als die gesetzliche Krankenversicherung.

Aufgrund der Unterschiede zwischen den Privattarifen ist es oft notwendig innerhalb der Krankenversicherung einen Tarifwechsel durchzuführen um in den Genuss aller wichtigen Leistungen zu gelangen.

Wechseln Sie in einen leistungsstärkeren Tarif, ist dies nur über eine Gesundheitsüberprüfung möglich. Wird die Schwangerschaft angegeben, ist ein Wechsel oft nur gegen zusätzliche Aufschläge oder unter Ausschluss von Leistungen möglichen. Aus diesem Grund sollte der Tarifwechsel bereits vor der Schwangerschaft oder spätestens bis zu Beginn des dritten Monats durchgeführt werden. Bis zum dritten Schwangerschaftsmonat ist ein Eintritt in eine private Voll- oder Zusatzversicherung bzw. ein entsprechender Tarifwechsel noch problemlos möglich, wenn die Schwangerschaft nachweislich nicht bekannt ist.

Absicherung (auch) nach der Geburt

Ob Sie ein Einzelkind oder Zwillinge zur Welt bringen. Beide Kinder werden entsprechend dem Tarif einzeln versichert. Über die Details informiert Sie Ihre Krankenversicherung auf Anfrage.

Wichtige Punkte, die beachtet werden müssen, sind Mutterschaftsgeld und Beitragsfreistellung während der Elternzeit. Das Mutterschaftsgeld ist eine einmalige Pauschalzahlung, die unter Vorlage einer Bescheinigung des Frauenarztes, in der der errechnete Geburtstermin bestätigt wird, beim Bundesversicherungsamt beantragt werden kann.

Mehrere private Krankenversicherer bieten zudem die Möglichkeit, unter Einhaltung einer vorgegebenen Frist, auf einen Tarif umzusteigen, der für ungefähr neun Monate bei vollem Versicherungsschutz Beitragsfreiheit gewährleistet.

Wann der Wechsel in die PKV lohnt

Wenn die Voraussetzungen für die Wahl zwischen der gesetzlichen und einer privaten Kranken-Vollversicherung erfüllt sind, gelten folgende Entscheidungshilfen für einen möglichen Wechsel:

  • Wenn der Versicherer Beitragsfreiheit während der Elternzeit gewährt, ist es sinnvoll, sich für ein private Krankenverischerung zu entscheiden.
  • Können zwischen dem Abschluss einer Privatversicherung und dem Eintritt der Schwangerschaft aus der Beitragsersparnis Rücklagen aufgebaut werden, um diese für einen Elternzeit zu nutzen, lohnt sich die PKV.
  • Eine PKV ist sinnvoll, wenn die Mutter nach ungefähr einem Jahr wieder Vollzeit arbeitet und die dreijährige Elternzeit nicht in Anspruch nimmt. Ist eine Teilzeitstelle geplant, ist das Einkommen für die Privatversicherung zu niedrig und die gesetzliche Versicherungspflicht trifft zu.

Treffen diese Punkte (zum Teil) auf Sie zu und erfüllen Sie die Voraussetzungen für die freie Wahl zwischen einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, ist ein hochwertiger Tarif in der PKV für Schwangere aufgrund der höheren Leistungen eine interessante Option. Alternativ bleibt Ihnen noch die möglichkeit eine entsprechende Zusatzversicherung abzuschließen, um den Versicherungsschutz aufzubessern.