Berufsunfähigkeitsversicherung für Dachdecker: Infos, Vergleiche & mehr

Ratgeber zum Schutz vor Berufsunfähigkeit für Dachdecker

Ein häufiges Problem beim Eintritt von Berufsunfähigkeit ist, dass es den Betroffenen gänzlich unvorbereitet trifft, das gilt häufig auch für Dachdecker. Schließlich ist die Vorstellung, nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten zu können etwas, das man gerne von sich weg schiebt. Im Fall der Fälle führt diese Haltung allerdings zu weiteren Komplikationen. Deshalb ist es gerade für Berufsgruppen wie Dachdecker mit einem offensichtlich erhöhten Risiko wichtig, sich rechtzeitig Gedanken über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu machen.

Dachdecker: Ein falscher Tritt genügt

Dachdecker bei der Arbeit
© Stieber / Fotolia

Das Maß an Konzentration bei der Arbeit über den gesamten Tag auf höchstem Stand zu halten ist auch geübte Dachdecker ein Ding der Unmöglichkeit. Auch das Einschleichen von Routinen bei bestimmten Abläufen lässt sich so gut wie nicht vermeiden. Diese Umstände machen gefahrgeneigte Tätigkeiten zu einem echten Lebensrisiko. Hinzu kommt beim Dachdecken der Umstand, dass man während der Arbeit dem Wetter vergleichsweise schutzlos ausgeliefert ist. Nicht immer lässt sich die Arbeit beim Einsetzen eines Schauers rechtzeitig abbrechen. Dann wird es nass, damit rutschig und man selber doch ein Stück weit hektisch, weil man ins Trockene kommen möchte. Und auch sonst gibt es eine Vielzahl kleiner und großer Gründe, die zu einem plötzlichen Absturz vom Dach führen können. Tödliche Verletzungen sind hierbei aufgrund der vergleichsweise geringen Höhe eine seltene Ausnahme. Berufsunfähigkeit ist aber eine wesentlich weniger seltene Folge eines solchen Absturzes für den oftmals nur ein einziger kleiner dafür aber falscher Schritt genügt.

Neben den aus Arbeitsunfällen erwachsenden Risiken kommen bei Dachdeckern außerdem weitere Faktoren hinzu. Denn es gibt eine lange Reihe anerkannter Berufskrankheiten, die ein Arbeiten auf dem Dach dauerhaft ausschließen. Schließlich gibt es im Handwerksbereich nur wenige Tätigkeiten, die in ähnlicher Weise physisch wie auch psychisch ähnlich anspruchsvoll sind. Von daher spielen auch Gelenkverschleiß, Gleichgewichtsstörungen oder ein Tinnitus oftmals eine Rolle bei der Frage, ob eine dauerhafte Berufsunfähigkeit bei einem Dachdecker vorliegt oder nicht.

Die gesetzlichen Regelungen

Im Hinblick auf die gesetzlich geregelten Folgen eines Arbeitsunfalls mit der Folge einer Berufsunfähigkeit kommt es auf die Umstände des eigenen Arbeitsverhältnisses an. Als selbständig tätiger Handwerker kommt man nicht umhin, sich selber gegenüber diesem Risiko abzusichern. Ist man dagegen als Dachdecker angestellt, unterliegt diese Tätigkeit der gesetzlichen Sozialversicherung welche unter anderem die Erwerbsunfähigkeit erfasst. Hier besteht ein bedeutender Unterschied zur Berufsunfähigkeit. Denn während bei der Berufsunfähigkeit die Eignung des Betroffenen für den erlernten Beruf betrachtet wird, kommen im Rahmen der Überprüfung der Erwerbsunfähigkeit auch alle anderen Formen der Beschäftigung in Betracht.
Wer nach seinem Unfall noch in der Lage ist, Bürotätigkeiten auszuüben, wird daher im Zweifel auf eine entsprechende Umschulung verwiesen und kann keine Rentenzahlungen beantragen, da die früher bestehende gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung seit dem Jahr 2000 außer für vorher bestehende Altfälle endgültig abgeschafft wurde.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

In der Bundesrepublik Deutschland stellen die Dachdecker die Berufsgruppe, in welcher eine Berufsunfähigkeit statistisch am häufigsten Eintritt. Mehr als jeder zweite Dachdecker ist irgendwann in seinem Arbeitsleben davon betroffen. Selbständig tätigen Handwerkern droht dann der Absturz in die Sozialhilfe. Diese Tatsachen sind auch den Unternehmen der Versicherungswirtschaft präsent. Entsprechend werden Dachdecker regelmäßig in die höchste Risiko Kategorie BU 5 eingruppiert, was massive Auswirkungen auf die Höhe der monatlich zu zahlenden Beiträge hat. Genaue Zahlen lassen sich hierbei im Rahmen dieses Artikels nur schlecht darstellen, da es gerade beim Abschluss einer Versicherung immer auf die Umstände des Einzelfalles ankommt.


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Je später man die Berufsunfähigkeitsversicherung eintritt, desto niedriger liegen auch die Risiken für die Versicherungen. Umgekehrt können bestimmte vorliegende Krankheiten dieses Risiko erhöhen. Noch entscheidender als Lebensalter und körperliche Voraussetzungen ist für die Höhe der Prämien aber, in welcher Höhe die späteren möglichen Versicherungsleistungen ausfallen würden. Die Berufsunfähigkeit hat häufig auch Einfluss auf die Kostenstruktur im Privatleben. Von daher geht es bei der Suche nach einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung für Dachdecker zunächst einmal darum, den eigenen Bedarf im Falle eines Falles zu ermitteln. Anhand dieser Summe und der weiteren persönlichen Daten sollte man sich im nächsten Schritt Angebote der verschiedenen Versicherungsgesellschaften zukommen lassen und sich die Testergebnisse der einzelnen Versicherungen in Sachen Berufsunfähigkeit näher anschauen. Denn gerade bei teuren Versicherungen lässt durch Vergleich am Ende auch am meisten sparen.

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